
Vernissage Lilith-Ausstellung 14. Februar 2002
I de Johre 1998 und 99 sind die schwarz-wisse Göttinne- und Frauefigure entstande. Es git devo au e Poschtcharte-Serie. I de folgende zwöi Johr 2000 und 2001 het d’ Kathrin denn die farbige Liliths gmolet. Sie brucht defür d’ Rägebogefarbe, wo Usdruck sind für d’ Buntheit vom Läbe uf de Ärde. Die schlichti immer glichi üsseri Gstalt isch bi jedere vo dene Göttinne-oder Frauefigure mit emene neue riche Inneläbe usgfüllt. Für mich symbolisiered sie d’Fülli vom Läbe, dä verborgeni Schatz, wo jedi Frau i sich treit, kurz d’ Vielfalt vom Wibliche. Die Zeichnige ladet ii, die verschiedene Symbol z’entdecke und mit eigene Sinndütige zfülle. Will jedi vo dene verschiedene Frauefigure ganz eigeständig isch, het jedi au en eigene Name überchö. Die Näme stönd uf dem grüne Blatt, wo det uf liit.De Name Lilith für die ganz Bilderserie got zrugg uf die sumerischi Göttin Lilith, wo als Vogelfrau und Hüterin vom gheime Wüsse beschribe wird. D’Luisa Francia interpretiert d’Lilith i ihrem Buech „Eine Göttin für jeden Tag“ so: „Lilith ist die Nacht, das Geheimnis, der Zauber und der Schatten. Lilith führt in die Tiefe des weiblichen Wissens.“